Schlicht, aufgeräumt & elegant: Willkommen in Karinas schwarz-weißem Badezimmer!

Bad in Schwarz-Weiß

Weniger ist mehr“ – das ist Karinas Motto, wenn es um ihre Einrichtung geht. Dieser aufgeräumte, minimalistische und trotzdem gemütliche Stil macht auch ihr Bad mit den einzigartigen schwarzen Armaturen zu einem absoluten Hingucker. Lassen Sie sich hier von ihrem schlichten Stil inspirieren und erhalten Sie Tipps, wie Sie auch selbst zu mehr Individualität, Ordnung und Gemütlichkeit im Badezimmer kommen können!

Minimalistisch, schlicht & schön

Einladend, minimalistisch, schön, luftig und aufgeräumt“ – mit diesen Worten beschreibt Wohnbloggerin Karina ihre beiden Badezimmer. Eines davon mit einer Dusche und das andere mit einer großen Badewanne ausgestattet, sind sie Teil einer traumhaften Wohnung, die zwischen Wald und Wiesen in einem wunderschönen Naturschutzgebiet nahe Hamburg liegt. Auf ihrem Interior Blog ohwhataroom.de verrät die Interior-Spezialistin neben ihren liebsten Einrichtungstipps und -tricks regelmäßig die neusten Design-News und gibt Einblicke in ihre eigenen vier Wände, die sie aktuell mit ihrem Mann und ihrem Sohnemann teilt.

Eingang zu Karinas Bad

Schlichtes Design und viel Ordnung sorgen für ein Entspannungsgefühl im Bad.

Schon in ihrer Kindheit gefiel es Interior-Design-Profi Karina, ihr Kinderzimmer immer wieder neu einzurichten und umzudekorieren. Dann entschied sie sich beruflich aber doch dafür, ihr zweites großes Interesse zu verfolgen: Modedesign. „Erst Schritt für Schritt habe ich dann meine große Leidenschaft an der Einrichtung entdeckt.

Weißes Badezimmer mit Badewanne

In Karinas zweitem Badezimmer mit Badewanne sorgen schlichtes Weiß gemischt mit warmen Holztönen für viel Gemütlichkeit.

Dafür war vor allem der Umzug in die gemeinsame Wohnung mit ihrem Mann in Hamburg entscheidend: „Ich habe damals sehr viel im Internet recherchiert und so nach und nach auch meinen ganz eigenen Stil entwickelt,“ erklärt die Bloggerin.

Seitdem kriegt Karina nicht mehr genug von allem, was mit Interior Design, Dekorieren, DIY, tollen Möbeln und hübschen Wohnaccessoires zu tun hat. Mit ihrem Blog hat sie diese Leidenschaft schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Toll findet Karina am Wohndesign besonders, dass es „so ein vielfältiges und weites Feld ist, in dem jeder etwas für sich entdecken kann.

Dekoelemente in Karinas Bad

Klasse statt Masse: Karina setzt auf ein paar wenige ausgewählte Dekoelemente im Bad.

„Weniger ist mehr“

Wohnstil zu haben bedeutet für Interior Bloggerin Karina nicht, dass man viel kaufen oder besitzen muss – also viele Möbel oder viel Dekoration in der Wohnung zu haben: „Ich möchte mit meiner Einrichtung ein schönes und gemütliches Zuhause schaffen – mit so wenigen Dingen wie möglich.“ Sie selbst bezeichnet ihren Stil deshalb auch als minimalistisch oder reduziert – frei nach dem Motto weniger ist mehr“.

Auf die Frage, wie sie zu dieser sehr reduzierten und cleanen Eleganz in ihrer Wohnung kam, antwortet sie: „Besonders durch die Geburt meines Sohnes – wodurch ja auch der Alltag deutlich hektischer wird – wurde es mir immer wichtiger, mit meiner Einrichtung auch optisch Ruhe zu erzeugen.“

weißer Wasserhahn im Bad

Mit wenigen ausgewählten Elementen zaubert Karina eine schöne und gemütliche Atmosphäre im Bad.

Genau das gelingt ihr in ihrem Badezimmer auch auf einzigartige und stilvolle Weise: mit den schlichten Farbtönen in Schwarz und Weiß, die sich durch ihre gesamte Badeinrichtung ziehen, erhält das Bad einen sehr aufgeräumten und gleichzeitig luftigen und einladenden Charakter. Einzelne wohnliche Holzelemente, Dekodetails in anderen Farbnuancen und eine hübsche Grünpflanze für das Bad runden den cleanen Look perfekt ab, denn sie sorgen trotz der Schlichtheit für viel Wärme, Ruhe und Gemütlichkeit.

Karinas Highlight: schwarze Badarmaturen

Die 35-jährige Wohnbloggerin setzt statt Masse vielmehr gezielt auf einzelne, ganz besondere Einrichtungselemente – wie beispielweise auf die einzigartigen schwarzen Armaturen in ihrem Bad. Die stellen für sie auch ihr persönliches Badezimmer-Highlight dar: „Der schwarze Wasserhahn und die Duscharmatur machen wirklich etwas her! Mit ihnen habe ich mir einen Traum erfüllt – die wollte ich schon sehr lange haben.

Schwarze Armaturen im Bad

Die schwarzen Armaturen sind Karinas Highlight in ihrem Bad, über das sie sich jeden Tag freuen kann.

So geht Karina in der Regel immer vor, wenn sie sich etwas Neues für ihre Wohnung besorgen will: Sie überlegt sich erst einmal genau, ob sie eine Sache wirklich braucht oder nicht. Ich kaufe momentan eigentlich nur nach Bedarf“, stellt die Wohnbloggerin klar. Das Tolle daran: so sammelt man auf die Dauer keine unnötigen Einrichtungsgegenstände oder Accessoires an, die am Ende nie benutzt werden. Erst wenn es etwas gibt, was sie wirklich benötigt – aktuell beispielsweise Salatschüsseln – macht sie sich auf die Suche danach.

Aktuell achte ich bei neuen Einkäufen außerdem besonders auf natürliche Materialien und dass die Gegenstände Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlen“, sagt Karina, „wilde und bunte Muster sind deshalb eher nichts für mich.“ Denn vor allem im Badezimmer möchte sie entspannen und morgens in Ruhe Energie für den Tag tanken können – in aufgeräumter und angenehmer Atmosphäre.

weiß eingerichtetes Badezimmer

Das viele Weiß sorgt in Karinas Bad für eine helle, freundliche und einladende Stimmung.

„Aus den Augen – aus dem Sinn“

Karinas Tipp, wie auch Sie zu mehr Ordnung, Ruhe und Aufgeräumtheit in Ihren eigenen vier Wänden gelangen können: „Wichtig ist, dass man erst einmal aussortiert – ganz nach dem Motto: ‚aus den Augen – aus dem Sinn‘. Macht man sich nämlich schon davor zu viele Gedanken, zum Beispiel, wo man die Sachen am Ende hingibt, fällt einem das Ausmisten sehr viel schwerer.“ Aus Erfahrung weiß die Bloggerin, dass dafür danach noch genug Zeit ist – auch dann, wenn alles schon schön in Kisten verpackt ist.

Dabei sollte man ruhig rigoros vorgehen, empfiehlt Ordnungsexpertin Karina: „Es hilft, alles was man eigentlich nicht will oder braucht, erst einmal aus seinem täglichen Umfeld zu entfernen. Das kann ein sehr befreiendes Gefühl sein.“ Als Motivation für das Ausmisten und das Entdecken neuer Einrichtungsideen schaut sie sich gerne Videos anderer Wohnblogger auf YouTube an oder lässt sich von Bildern auf Pinterest inspirieren.

Aufbewahrungsmöglichkeiten und Ordnung

Aufgeräumt, ordentlich und trotzdem einladend und gemütlich: das macht Karinas Badezimmer aus.

Nützlich und motivierend findet sie es aber auch, „ein klares Ziel vor Augen zu haben. Also sich beispielweise selbst zu fragen, ‚warum mache ich das eigentlich?‘“ Ihr selbst hilft das Ausmisten vor allem dabei, sich im Alltag von Mutter-, Job- und Hausfrauen-Dasein nicht ständig nur auf das Aufräumen zu konzentrieren, sondern auf die Dinge, die ihr wirklich Spaß machen. „Außerdem finde ich den aufgeräumten und minimalistischen Stil sehr entspannend und optisch schön. Da fühle ich mich einfach wohl.

Wir danken Karina für das sehr ausführliche und spannende Interview!

Karina von ohwhataroom

Karina KaliwodaMit ihrem Interior Blog ohwhataroom hat die ehemalige Modedesignerin Karina ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Ideen fürs Zuhause zu entdecken, zu basteln, zu werkeln und umzuräumen. Auf dem Blog bietet sie Einblicke in ihr schönes Zuhause und schreibt wunderbar inspirierend über ihr Leben mit ihren zwei Lieblingsmännern. Ihr Ziel: ihre Leser zu neuen Projekten und einem rundum glücklichen Zuhause zu inspirieren.

Übrigens: auch auf ihrem gleichnamigen Instagramprofil können Sie viele ihrer tollen Bilder entdecken.

Weitere inspirierende Badezimmer-Einblicke

Haben Sie Lust, noch weitere Badezimmerinspirationen zu entdecken? Dann empfehlen wir Ihnen, auch die anderen Beiträge aus unserer Serie Mein Bad zu lesen. Alternativ können Sie auf unserem Magazin auch einmal in der Kategorie DIY & Inspiration stöbern. Dort verraten wir Ihnen zum Beispiel, wie Sie Ihr Badezimmer mit Naturmaterialien einrichten oder welch kuriose Bad-Gewohnheiten in anderen Ländern herrschen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausmisten, neu Einrichten und (Um-)Dekorieren!

Bildnachweis: Titelbild: © Karina Kaliwoda, Bilder 1 – 8: © Karina Kaliwoda.

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