Baby duschen: Tipps und Tricks von der Mamabloggerin „Krümelina“

Baby in Badewanne mit Duschkopf

Sie möchten Ihr Kind duschen, wissen aber nicht, worauf Sie achten müssen? Dann lesen Sie jetzt weiter. Mamibloggerin „Krümelina“ verrät Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie das Duschen mit Ihrem Baby stressfrei meistern.

Duschspaß garantiert: Tipps von Mamibloggerin „Krümelina“

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Doch auch, wenn die Pflege und Erziehung des eigenen Nachwuchses einige Herausforderungen mit sich bringt, Kinder bereichern den Alltag ungemein. Das weiß auch die Münchner Bloggerin „Krümelina“. Mit der Geburt ihres Sohnes setzt sie auch in der Elternzeit ihre berufliche Karriere als Journalistin fort und schreibt auf ihrem Krümel Blog über das Leben einer jungen Mama.

Von der Schwangerschaft und dem Alltag mit einem Kind bis hin zum immer wiederkehrenden, ganz normalen Wahnsinn lässt sie dabei kaum ein Thema aus. Im Interview verrät sie, wie Sie als Elternteil die Dusche gemeinsam mit Ihrem Kind meistern und so wertvolle Zeit sparen können.

Duschen oder doch lieber baden?

Als Erwachsener nutzen wir die Dusche vor allem, wenn es schnell gehen muss und wir uns erfrischen möchten. Ganz im Gegensatz zum Bad in der Badewanne. Als wohltuende Entspannungspause genießen wir die Wärme und nehmen uns Zeit für ein paar ruhige Minuten.

Doch was ist besser für Ihr Kind – duschen oder baden? Wir haben „Krümelina“ um Rat gefragt:

„Ob Badewanne oder Dusche – die meisten Babys lieben Wasser. Es erinnert sie an die Zeit, in der sie noch ganz entspannt im warmen Fruchtwasser in Mamas Bauch lagen. Später dann macht den Babys das Plantschen besonders viel Spaß. Beide Reinigungsrituale haben ihre Vor- und Nachteile.“

Welche Variante Sie wählen, hängt vor allem von der Zeit ab, die Ihnen zur Verfügung steht. Ausgiebige Bäder machen Eltern und Kind Spaß, kosten aber auch viel Zeit. Eine schnelle und meist spontanere Dusche ist hier die Alternative.

Ob Sie sich für das Duschen oder Baden Ihres Kindes entscheiden – der Grund dafür sollte nicht nur  die erhoffte Zeiteinsparnis sein. Denn die wichtigste Frage lautet: Was mag Ihr Kind am liebsten? Hier gilt „Probieren geht über Studieren“ – testen Sie mit Ihrem Kind abwechselnd das Duschen und Baden. Sie werden schnell feststellen, welche Variante Ihr Kind lieber mag oder ob es sich vielleicht sogar in der Dusche und der Badewanne gleichermaßen wohl fühlt.

Damit Ihr Kind auch ein positives Duscherlebnis hat, sollten Sie auf einige Punkte achten. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, was Sie bei Organisation, Wassertemperatur und Co. beachten müssen.

Kind mit Bademantel

Viele Kinder lieben Wasser, da es sie an die Zeit in Mamas Bauch erinnert.

Mit dem Baby duschen: Auf diese 5 Punkte sollten Sie achten

Duschen mit Baby? Rutschige Fliesen, ein quirliges Kind, spritzendes Wasser – klingt nach einem Desaster, oder? Das muss es jedoch ganz und gar nicht sein, wenn Sie die folgenden Tipps von „Krümelina“ beachten. So wird das gemeinsame Duschen mit Ihrem Baby garantiert stressfrei und macht Eltern und Kind gleichermaßen Spaß.

1. Timing und Organisation

Bevor Sie die erste Duschpartie mit Ihrem Kind wagen, rät Bloggerin „Krümelina“ auf das grüne Licht des Kinderarztes oder der Hebamme zu warten.  Denn kurz nach der Geburt sollten Sie darauf achten, dass der Nabelschnurrest abgefallen und die Wunde sauber verschlossen ist.

Danach steht dem gemeinsamen Duschvergnügen jedoch nichts mehr im Wege.

Neben dem richtigen Timing spielt auch die Organisation eine wichtige Rolle. Bevor Sie mit dem Duschen beginnen, sollten Sie im Vorfeld alles Wichtige für die Zeit nach der Dusche in Griffnähe platzieren:

Außerhalb der Dusche sollte das Kind direkt in ein flauschiges und optimal auch vorgewärmtes Handtuch gekuschelt werden. Es kann dann so auch kurz in eine Wippe oder den Maxi Cosi abgelegt werden, damit Sie sich selbst schnell ein Handtuch umbinden zu können. So lässt sich das Baby dann auch ganz normal weiter versorgen und pflegen.“

Folgende Dinge sollten Sie in Duschnähe platzieren:

  • Ein vorgewärmtes Handtuch
  • Eine Duschmatte vor der Dusche
  • Zum Beispiel eine Wippe oder Babyschale, wo Sie Ihr Baby nach dem Duschen hineinlegen können

2. Dem Kind die Angst nehmen

Die erste gemeinsame Dusche ist nicht nur für die Eltern, sondern auch das Kind ungewohnt. In vielen Fällen besiegt die Neugierde der Kleinen jedoch schnell die Furcht vor dem Ungewissen und die erste Dusche wird zum Abenteuer.

Um auch den letzten Skeptiker für das Duschvergnügen zu gewinnen, rät die Mamabloggerin es erst einmal allein vorzumachen:

Um Babys vom Duschen zu überzeugen, reicht es oftmals schon, es selbst einmal vorzumachen. Was Mama macht, muss ja schließlich gut sein. Trällert man dabei noch gut gelaunt ein Lied vor sich hin, lächelt sein Kind an und bezieht es vielleicht mit Sprache und Gestik mit ein, dann wird es gebannt zusehen und einen nachahmen wollen.“

Um das Baby nicht zu erschrecken und ein Verschlucken zu verhindern, sollte der Duschstrahl beim anschließenden gemeinsamen Duschen nicht direkt auf das Baby zeigen.

Baby in Badewanne mit Duschkopf

Meistens besiegt die Neugierde die Angst vor dem Ungewissen.

3. Das Baby richtig halten

Um die Sicherheit Ihres Kindes auch bei fließendem Wasser und rutschiger Seife zu garantieren, sind ein stabiler Stand und der richtige Griff wichtige Voraussetzung. „Krümelina“ rät hier: „Kann das Baby seinen Kopf schon sicher selbst halten und verfügt es auch insgesamt über eine gute Körperspannung, bietet es sich an, es sich seitlich auf die Hüfte zu setzen. Mit der einen Hand stabilisieren Sie es, mit der anderen Hand kümmern Sie sich um die eigene Hygiene und die des Kindes.“

Ist das Baby selbst noch nicht sicher genug und die Körperhaltung zu instabil, stellt der Wiegegriff eine geeignete Alternative dar. Ältere Kinder müssen dagegen nicht mehr unbedingt von der Mutter oder dem Vater gehalten werden und können stattdessen selbstständig auf dem Wannenboden sitzen.

Tipp: Eine Anti-Rutschmatte, die Sie in die Duschwanne legen, verhindert das Ausrutschen und stabilisiert den Stand Ihres Kindes.

4. Nicht zu heiß und nicht zu kalt: Die richtige Wassertemperatur

Hinsichtlich der Wassertemperatur gelten beim Duschen die gleichen Regeln wie beim Baden in der Badewanne: Mit 37 Grad Wassertemperatur sind Sie hier auf der sicheren Seite, denn das entspreche der Körpertemperatur des Kindes und werde so als angenehm empfunden, erklärt „Krümelina“.

Zur Messung der Wassertemperatur sei dabei nicht unbedingt ein Schwimmthermometer nötig. Einfacher sei es, die Innenseite der eigenen Handgelenke unter das Wasser zu halten und selbst zu entscheiden, ob die Temperatur angenehm ist.

5. Geeignete Pflegemittel verwenden

Bei der Wahl der Pflegemittel gilt der Grundsatz: „Weniger ist mehr“. Babys haben von Geburt an eine gesunde Haut, was die Verwendung von vielen unterschiedlichen Pflegeprodukten unnötig macht.

Teure Pflegeprodukte seien laut „Krümelina“ deshalb überbewertet und klares Wasser vollkommen ausreichend. Darüber hinaus sei das Baby ohne die Verwendung von Duschgel und Shampoo wesentlich weniger rutschig und so das Duscherlebnis sicherer.

Doch nicht nur beim Waschen des Kindes, sondern auch des eigenen Körpers sollten Sie die Pflegeprodukte reduzieren. So können Sie vermeiden, dass Ihr Baby Spritzer ins Gesicht und die Augen bekommt.

Pflegemittel sollten bei der Dusche von Babys und Kleinkindern vermieden werden.

Wir bedanken uns bei Mamibloggerin „Krümelina“ für die vielen hilfreichen Tipps und wünschen Ihnen viel Freude und gutes Gelingen beim Duschen Ihres Babys. Weitere hilfreiche Artikel wie zum Beispiel „Badezimmer kindgerecht gestalten“ finden Sie in unserem Magazin und auf Krümelinas Facebook-Seite .

Bilder: Titelbild: istock.com/ Chalabala, Bild 2: ©iStock.com/FamVeld, Bild3: © iStock.com/ manonallard, Bild 4: ©istock.com/ GOLFX

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